FAQ

Häufige Fragen zu Reflux

Reflux beschreibt den Vorgang, bei dem saurer Mageninhalt in die Speiseröhre gelangt. Sodbrennen ist ein typisches Symptom davon, das sich meist als ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein zeigt. Nicht jeder Reflux verursacht Sodbrennen und nicht jedes Sodbrennen bedeutet eine Refluxkrankheit.

Hände liegen auf Hals und OberkörperHände liegen auf Hals und OberkörperHände liegen auf Hals und Oberkörper

Oft helfen schon einfache Maßnahmen, wie das Essen von kleineren, fettarmen Mahlzeiten oder der Verzicht auf mögliche Auslöser wie Alkohol oder Rauchen. Auch kann es helfen, den Oberkörper nachts leicht hochzulagern. Neben diesen Maßnahmen gibt es auch medikamentöse Ansätze, wie beispielsweise die Hemmung der Magensäureproduktion (z. B. mit Protonenpumpenhemmern), die so zu einer Linderung der Refluxbeschwerden führen können. Halten die Beschwerden an, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Gelegentliche Reflux­be­schwerden sind in der Regel harmlos und können nach einer üppigen Mahlzeit auftreten. Häufiger Reflux kann ein Zeichen der Reflux­krankheit sein, bei der es teilweise zu Entzündungen der Speiseröhre und langfristig zu Kompli­kationen kommen kann. Deshalb sollte bei anhaltenden Symptomen eine ärztliche Abklärung erfolgen.

MedikamenteMedikamenteMedikamente

Es gibt verschiedene medikamentöse Ansätze. Antazida ermöglichen beispiels­weise eine schnelle und kurzfristige Linderung von Refluxbeschwerden, während Präparate wie Protonen­pumpen­hemmer über das Hemmen der Magen­säure­produktion eine Linderung der Beschwerden ermöglichen.

Refluxbeschwerden können vorübergehend auftreten und wieder verschwinden. Bleiben die Symptome jedoch bestehen oder treten regelmäßig auf, können Lebens­stil­änderungen oder medikamentöse Ansätze zu einer Linderung verhelfen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Häufige Fragen zu Sodbrennen

Akut helfen Antazida oder Alginate aus der Apotheke, die die Säure neutralisieren oder eine mechanische Barriere bilden. Zudem gibt es einige Tipps, die zu einer Linderung des Sodbrennens führen können. Dazu zählen das Essen kleinerer Mahlzeiten, der Verzicht auf spätes Essen oder das Hochlagern des Oberkörpers beim Schlafen.

Häufige Auslöser sind fettiges Essen, Alkohol, Nikotin und Stress. Auch Übergewicht oder eine Schwanger­schaft erhöhen den Druck auf den Magen und begünstigen einen Reflux von Mageninhalt und somit Sodbrennen. Zudem können bestimmte Medikamente als Risikofaktoren wirken.

Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn die Beschwerden länger als zwei Wochen anhalten oder sehr stark sind. Suchen Sie zudem medizinischen Rat bei Schluck­störungen, ungewolltem Gewichts­verlust oder Blut im Stuhl.

Hausmittel bei SodbrennenHausmittel bei SodbrennenHausmittel bei Sodbrennen

Das Trinken von stillem Wasser oder milden Tees, wie Kamillentee, wird oft als lindernd empfunden. Auch stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln oder Bananen können überschüssige Magensäure binden. Das Kauen von Kaugummi kann ebenfalls Abhilfe verschaffen, da die Produktion von Speichel angeregt wird und so eine kleine Menge der Magensäure neutralisiert werden kann.

Sodbrennen entsteht, wenn der Schließmuskel am Mageneingang nicht richtig schließt und saurer Mageninhalt in die Speiseröhre fließt. Die dortige Schleimhaut wird durch die Säure gereizt, was das typische Brennen hinter dem Brustbein verursacht.

Häufige Fragen zu saurem Aufstoßen

Haferflocken oder Mandeln, langsam und gut gekaut, können leichte Symptome lindern. Kau­tabletten oder Suspensionen aus der Apotheke (z. B. mit Alginat oder Antazida) wirken meist innerhalb weniger Minuten, da sie die Säure direkt im Magen binden oder eine mechanische Barriere bilden.

Hände liegen auf Hals und OberkörperHände liegen auf Hals und OberkörperHände liegen auf Hals und Oberkörper

Dieser entsteht direkt durch die Magen­säure, die über die Speise­röhre bis in den Mundraum gelangt.

Frau mit den Händen vor dem MundFrau mit den Händen vor dem MundFrau mit den Händen vor dem Mund

Ein plötzlich auftretender, saurer oder gallig-bitterer Geschmack im Mund ist in den meisten Fällen ein direktes Anzeichen für einen gastro­ösopha­gealen Reflux. Das bedeutet, dass der Fluss von Mageninhalt so weit nach oben gestiegen ist, dass er die Mundhöhle erreicht hat. 

Ja, es ist eines der typischsten Anzeichen für einen gastro­ösopha­gealen Reflux.

Mann mit Hand auf Höhe der SpeiseröhreMann mit Hand auf Höhe der SpeiseröhreMann mit Hand auf Höhe der Speiseröhre

In den meisten Fällen ist gelegentliches saures Aufstoßen nach einer üppigen Mahlzeit oder einem Glas Wein zwar unangenehm, aber nicht unmittelbar gefährlich. Es handelt sich meist um eine vorübergehende Reaktion des Körpers auf bestimmte Auslöser.

Frau schenkt sich eine Tasse Tee einFrau schenkt sich eine Tasse Tee einFrau schenkt sich eine Tasse Tee ein

Wenn die Magen­säure nach oben steigt, ist das Ziel zweierlei: die akuten Beschwerden lindern und das Risiko für einen erneuten Rückfluss senken.  

Oft helfen schon kleine Maßnahmen, um den Druck aus der Magen­gegend zu nehmen:

  • Aufrecht bleiben: Legen Sie sich nach dem Essen nicht direkt hin. Bewegung in Form eines Verdauungs­spaziergangs ist deutlich besser.
  • Kleidung lockern: Ein zu enger Gürtel oder Hosen­bund erhöht den Druck auf den Magen und kann die Säure nach oben pressen.
  • Stilles Wasser oder Tee: Ein paar Schlucke lauwarmes Wasser oder milder Kräutertee (z. B. Kamille oder Fenchel) können helfen, die Säure aus der Speiseröhre zurück in den Magen zu spülen.
  • Hausmittel: Mandeln, Haferflocken oder trockenes Weißbrot binden über­schüssige Säure im Magen. Kauen Sie diese Lebensmittel sehr gründlich zu einem feinen Brei.

Besonders kritisch sind:

  • Kaffee und stark kohlensäure­haltige Getränke
  • Scharfe Gewürze und Zitrusfrüchte
  • Süßigkeiten (insbesondere Schokolade)

Obwohl beide Beschwerden dieselbe Ursache haben – das Aufsteigen von Mageninhalt in die Speiseröhre (Reflux) – äußern sie sich auf unterschiedliche Weise. Man kann sie sich als zwei Seiten derselben Medaille vorstellen.

Hier sind die Haupt­unterschiede im Überblick:

Merk­­mal

Sod­brennen

Saures Auf­stoßen


Gefühl

Ein bren­nender, stech­ender oder drück­ender Schmerz

Das Auf­steigen von Flüssig­keit oder festen Speise­resten


Ort der Be­schwer­de

Hinter dem Brust­bein, strahlt oft bis zum Hals oder Rachen aus

Im Mund­raum oder Rachen (häufig begleitet von einem sauren/bitteren Ge­schmack)


Mech­anis­mus

Die Magen­säure reizt die Nerven­enden in der Schleim­haut der Speise­röhre

Magen­inhalt über­windet den Schließ­muskel und gelangt physisch bis in den Mund


Be­gleit­symp­tom

Oft Druck­gefühl im Ober­bauch

Häufiges Luftauf­stoßen oder ein „Kloß­gefühl“ im Hals

Häufige Fragen zu Omeprazol gegen Sodbrennen

Grafik Wie schnell wirkt OmeprazolGrafik Wie schnell wirkt OmeprazolGrafik Wie schnell wirkt Omeprazol

Bereits nach der ersten Einnahme von Gastrobin® protect mit dem Wirkstoff Omeprazol kann eine spürbare Besserung der Symptome eintreten. Die Mehrheit der Patienten erreicht innerhalb von 7 Tagen eine vollständige Linderung des Sodbrennens.5

Protonen­pumpen­hemmer wie Omeprazol können wie alle Arzneimittel auch Neben­wirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Gelegentlich kann es zu Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden kommen. Für genauere Informationen sollten Sie vor der ersten Anwendung die Packungs­beilage durchgehen oder bei Unsicherheiten Ihren Arzt oder Apotheker fragen.5,8

Ja, Gastrobin® protect ist für die kurzzeitige Anwendung bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen rezeptfrei in Ihrer Apotheke erhältlich.

Grafik rezeptfreie AnwendungGrafik rezeptfreie AnwendungGrafik rezeptfreie Anwendung

Die rezeptfreie Anwendung ist auf maximal 14 Tage begrenzt. Halten die Symptome danach an, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Häufige Fragen zu Gastrobin® protect

Gastrobin® protect mit einer schnell­frei­setzenden Kapsel kann über eine Hemmung der Magen­säure­produktion zu einer Linderung der Beschwerden beitragen. 

In der Apotheke sind Antazida zur Neutralisation sowie Protonen­pumpen­hemmer wie Omeprazol erhältlich, welche die Produktion von Magen­säure stoppen und so Sodbrennen entgegen­wirken können.10 Gastrobin® protect kombiniert eine schnelle Wirkstoff­freisetzung und -aufnahme* mit einem lang­an­haltenden 24-Stunden-Schutz.

* Die Dauer bis zur Wirkstoff­aufnahme entspricht nicht der Dauer bis zur Wirkung.

Omeprazol gehört zu den Protonen­pumpen­hemmern und blockiert gezielt ein Enzym im Magen, sodass weniger Magensäure produziert wird. Dadurch ist der aufsteigende Mageninhalt (Reflux) weniger aggressiv und die gereizte Schleimhaut der Speiseröhre kann sich regenerieren.6

Frau ruht sich auf der Couch ausFrau ruht sich auf der Couch ausFrau ruht sich auf der Couch aus

Mit einer speziellen Darreichungs­form erreicht Gastrobin® protect eine bis zu 3x schnellere Wirkstoff­aufnahme*6 (maximaler Wirkstoff­spiegel im Blut nach ca. 30 Minuten5). Eine Besserung der Symptome kann schon nach der ersten Einnahme erfolgen. Die Mehrheit der Patienten erreicht innerhalb von 7 Tagen eine vollständige Linderung des Sodbrennens.

* Die Dauer bis zur Wirkstoff­aufnahme entspricht nicht der Dauer bis zur Wirkung.

Gastrobin® protect ist auf eine 1x tägliche Einnahme ausgelegt, die einen Schutz für 24 Stunden bieten. Ohne ärztliche Abklärung sollte eine Einnahme nicht länger als zwei Wochen am Stück erfolgen.

Mann in einer ApothekeMann in einer ApothekeMann in einer Apotheke

Gastrobin® protect ist in Ihrer Apotheke erhältlich.

* Die Dauer bis zur Wirkstoff­aufnahme entspricht nicht der Dauer bis zur Wirkung.

# Gastrobin® protect ist ausschließlich in Ihrer Apotheke erhältlich.

§ In Deutschland.

1. IQWiG. Sodbrennen und Refluxkrankheit. Gesundheits­information.de 2024. Online: https://www.gesundheitsinformation.de/sodbrennen-und-refluxkrankheit.html (abgerufen am 02.06.2026).

2. Magda. Gastroöso­phageale Reflux­krankheit (GERD): Symptome, Diagnose, Therapie. Magendarm-forum.de 2026. Online: https://www.magendarm-forum.de/news-detail/gastrooesophageale-reflux-krankheit-gerd.html (abgerufen am 02.06.2026).

3. NDR. Sodbrennen: Was hilft gegen Symptome und Ursachen bei Reflux? NDR Ratgeber Gesundheit 2025. Online: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Sodbrennen-Reflux-Symptome-und-Ursachen,sodbrennen120.html (abgerufen am 02.06.2026).

4. Deutsches Ärzteblatt. Medikamente oft Auslöser von gastroösophagealen Refluxen. Aerzteblatt.de 2015. Online: https://www.aerzteblatt.de/news/medikamente-oft-ausloeser-von-gastrooesophagealen-refluxen-e1dc6271-bfa5-4f5d-b295-ff7332bf8174 (abgerufen am 02.06.2026).

5. Gebrauchs­information Gastrobin® protect, Stand: Juli 2025.

6. Fachinformation Gastrobin® protect, Stand: Juli 2025.

7. Deutsche Gesellschaft für Gastro­enterologie, Verdauungs- und Stoffwechsel­krankheiten (DGVS). S2k-Leitlinie Gastroöso­phageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis. AWMF-Registernummer 021-013 2023.

8. NRD. Protonen­pumpen­hemmer: Einnahme, Wirkungen und Nebenwirkungen. NDR Ratgeber Gesundheit 2024. Online: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Protonenpumpenhemmer-Einnahme-Wirkungen-und-Nebenwirkungen,protonenpumpenhemmer104.html (abgerufen am 02.06.2026).

9. Aponet. Omeprazol oder Pantoprazol: Wo liegt der Unterschied der Magensäure­blocker? Aponet.de 2025. Online: https://www.aponet.de/artikel/welcher-magensaeureblocker-ist-der-beste-26201 (abgerufen am 02.06.2026).

10. AOK. Magenschutz­tabletten. AOK Gesundheitsmagazin 2023. Online: https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/verdauungssystem/magenschutztabletten-saeureblocker-nicht-ohne-aerztlichen-rat-anwenden/ (abgerufen am 02.06.2026).

Gastrobin® protect – bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen