Sodbrennen
Ursachen, Symptome und was helfen kann1–6Das unangenehme Brennen hinter dem Brustbein kennen viele – in westlichen Ländern haben sogar bis zu 25 von 100 Menschen immer wieder mit Sodbrennen zu kämpfen.7 Oft wird Sodbrennen auch als scharfer, brennender Schmerz wahrgenommen, der aus dem Oberbauch in Richtung Hals aufsteigt und häufig nach dem Essen, beim Bücken oder im Liegen auftritt. Sodbrennen gehört zu den Beschwerden, die auf einen Reflux – also das Aufsteigen von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre – hindeuten können.
Was ist Sodbrennen – das „Feuer im Hals“?
Sodbrennen äußert sich durch ein unangenehmes Brennen in der Speiseröhre. Ursächlich für dieses Brennen ist das Aufsteigen von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre, der sogenannte Reflux. Da die Schleimhaut der Speiseröhre – anders als die des Magens – nicht gegen aggressive Magensäure geschützt ist, entstehen Reizungen und der typische brennende Schmerz. Gelegentliches Sodbrennen, beispielsweise nach einer üppigen Mahlzeit, ist ganz normal und kann jeden treffen. Kommt es vermehrt zu Sodbrennen, kann dies auch ein Zeichen der Refluxkrankheit sein, bei der Sodbrennen das Leitsymptom darstellt.



Ursachen und Risikofaktoren für Sodbrennen
Warum brennt es?Hinter Sodbrennen steckt meist ein geschwächter Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen, der das Aufsteigen von saurem Mageninhalt nicht mehr effektiv zurückhalten kann. Verschiedene Faktoren können diesen Mechanismus beeinflussen:
Kategorie
Risikofaktoren
Ernährung
Fettige Speisen, scharfe Gewürze, Zitrusfrüchte, Schokolade, Kaffee, Alkohol
Lebensstil
Stress, Rauchen/Nikotin, Übergewicht (erhöhter Druck auf den Magen)
Körperliche Faktoren
Schwangerschaft, fortgeschrittenes Alter, Zwerchfellbruch
Medikamente
Beispielsweise Blutdruckmedikamente, aber noch viele weitere (halten Sie Rücksprache mit dem Arzt)
Sodbrennen und saures Aufstoßen
So hängen sie zusammenSodbrennen und saures Aufstoßen sind Beschwerden, die bei Reflux auftreten können. Obwohl die Begriffe oft synonym verwendet werden, gibt es dennoch einen Unterschied:



Was tun bei Sodbrennen?
Folgende nicht-medikamentöse Ansätze können schnell und oft auch langfristig Abhilfe verschaffen:
Belasten Sie den Magen nicht mit zu großen Portionen.
Die letzte Mahlzeit sollte mindestens 3 Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen werden.
Nutzen Sie ein Keilkissen, um den nächtlichen Reflux von Mageninhalt zu erschweren.
Stilles Wasser oder Kamillentee sowie stärkehaltige Lebensmittel (Bananen, Kartoffeln) können Abhilfe schaffen.
Medikamentöse Behandlung
Wenn die nicht-medikamentösen Anpassungen allein nicht ausreichen, können Medikamente unterstützend eingesetzt werden.
Wirkstoffgruppe
Wirkung
Wirkstoff
Antazida
Schnelle, kurzfristige Linderung durch Neutralisation der Magensäure
Magnesiumcarbonat, Calciumcarbonat
H2-Rezeptor-Antagonisten
Moderate Hemmung der Magensäureproduktion
Ranitidin
Prokinetika
Verbesserung der Magenentleerung und Stärkung des Tonus des unteren Ösophagussphinkters
Metoclopramid (MCP), Domperidon
Alginathaltige Präparate
Bildung einer schützenden Schicht auf dem Mageninhalt
Natriumalginat, Magnesiumalginat
Protonenpumpeninhibitoren (PPI)
Langanhaltende, stark wirksame Hemmung der Magensäureproduktion
Omeprazol, Pantoprazol
Gastrobin® protect
Bei Sodbrennen und saurem AufstoßenGastrobin® protect wird bei Erwachsenen zur kurzfristigen Behandlung (bis zu 14 Tagen) von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) eingesetzt.#
Gastrobin® protect wird in einer schnellfreisetzenden Kapsel, die keinen magensaftresistenten Überzug besitzt, eingenommen. Dadurch wird der Wirkstoff Omeprazol direkt im Magen freigesetzt und schnell im Dünndarm aufgenommen. Der maximale Wirkstoffspiegel im Blut wird so bereits nach ca. 30 Minuten erreicht5 – bis zu 3x schneller.*6 Gastrobin® protect wird 1x täglich als eine Kapsel eingenommen und bietet 24 Stunden Schutz bei Tag und Nacht. Es ist das erste Omeprazol in schnellfreisetzender Kapsel§, es hemmt die Produktion der Magensäure und stoppt so das Sodbrennen.5
* Die Dauer bis zur Wirkstoffaufnahme entspricht nicht der Dauer bis zur Wirkung.



Wann zum Arzt bei Sodbrennen?
Sollten die Symptome länger als zwei Wochen anhalten oder mit Schluckbeschwerden, Gewichtsverlust oder blutigem Stuhl einhergehen, ist eine ärztliche Abklärung (z. B. Magenspiegelung) zwingend erforderlich.
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Häufige Fragen zu Sodbrennen
Akut helfen Antazida oder Alginate aus der Apotheke, die die Säure neutralisieren oder eine mechanische Barriere bilden. Zudem gibt es einige Tipps, die zu einer Linderung des Sodbrennens führen können. Dazu zählen das Essen kleinerer Mahlzeiten, der Verzicht auf spätes Essen oder das Hochlagern des Oberkörpers beim Schlafen.
Häufige Auslöser sind fettiges Essen, Alkohol, Nikotin und Stress. Auch Übergewicht oder eine Schwangerschaft erhöhen den Druck auf den Magen und begünstigen einen Reflux von Mageninhalt und somit Sodbrennen. Zudem können bestimmte Medikamente als Risikofaktoren wirken.
Ein Arztbesuch ist ratsam, wenn die Beschwerden länger als zwei Wochen anhalten oder sehr stark sind. Suchen Sie zudem medizinischen Rat bei Schluckstörungen, ungewolltem Gewichtsverlust oder Blut im Stuhl.



Das Trinken von stillem Wasser oder milden Tees, wie Kamillentee, wird oft als lindernd empfunden. Auch stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln oder Bananen können überschüssige Magensäure binden. Das Kauen von Kaugummi kann ebenfalls Abhilfe verschaffen, da die Produktion von Speichel angeregt wird und so eine kleine Menge der Magensäure neutralisiert werden kann.
Sodbrennen entsteht, wenn der Schließmuskel am Mageneingang nicht richtig schließt und saurer Mageninhalt in die Speiseröhre fließt. Die dortige Schleimhaut wird durch die Säure gereizt, was das typische Brennen hinter dem Brustbein verursacht.
* Die Dauer bis zur Wirkstoffaufnahme entspricht nicht der Dauer bis zur Wirkung.
# Gastrobin® protect ist ausschließlich in Ihrer Apotheke erhältlich.
§ In Deutschland.
1. IQWiG. Sodbrennen und Refluxkrankheit. Gesundheitsinformation.de 2024. Online: https://www.gesundheitsinformation.de/sodbrennen-und-refluxkrankheit.html (abgerufen am 02.06.2026).
2. Magda. Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD): Symptome, Diagnose, Therapie. Magendarm-forum.de 2026. Online: https://www.magendarm-forum.de/news-detail/gastrooesophageale-reflux-krankheit-gerd.html (abgerufen am 02.06.2026).
3. NDR. Sodbrennen: Was hilft gegen Symptome und Ursachen bei Reflux? NDR Ratgeber Gesundheit 2025. Online: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Sodbrennen-Reflux-Symptome-und-Ursachen,sodbrennen120.html (abgerufen am 02.06.2026).
4. Deutsches Ärzteblatt. Medikamente oft Auslöser von gastroösophagealen Refluxen. Aerzteblatt.de 2015. Online: https://www.aerzteblatt.de/news/medikamente-oft-ausloeser-von-gastrooesophagealen-refluxen-e1dc6271-bfa5-4f5d-b295-ff7332bf8174 (abgerufen am 02.06.2026).
5. Gebrauchsinformation Gastrobin® protect, Stand: Juli 2025.
6. Fachinformation Gastrobin® protect, Stand: Juli 2025.
7. Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). S2k-Leitlinie Gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis. AWMF-Registernummer 021-013 2023.
8. NRD. Protonenpumpenhemmer: Einnahme, Wirkungen und Nebenwirkungen. NDR Ratgeber Gesundheit 2024. Online: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Protonenpumpenhemmer-Einnahme-Wirkungen-und-Nebenwirkungen,protonenpumpenhemmer104.html (abgerufen am 02.06.2026).
9. Aponet. Omeprazol oder Pantoprazol: Wo liegt der Unterschied der Magensäureblocker? Aponet.de 2025. Online: https://www.aponet.de/artikel/welcher-magensaeureblocker-ist-der-beste-26201 (abgerufen am 02.06.2026).
10. AOK. Magenschutztabletten. AOK Gesundheitsmagazin 2023. Online: https://www.aok.de/pk/magazin/koerper-psyche/verdauungssystem/magenschutztabletten-saeureblocker-nicht-ohne-aerztlichen-rat-anwenden/ (abgerufen am 02.06.2026).


